40 Jahre Monheimer Kanu-Club

Auf dieser Seite soll über die Geschiche des Monheimer Kanu Clubs geschrieben werden.

Wir freuen uns auf Eure Beiträge.

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 1972                                                                                                                                      


Am 20. Oktober 1972 wurde der Monheimer Kanu Club gegründet.

Unter den Gründungsmitglieder findet man so bekannte Namen wie Dücker und Klug.

Dieser Artikel erschien im Anschluss an eine Informationsveranstaltung, die im alten Kinosaal jetzt "Spielmann" am Alten Markt stattfand. Hierbei wurde unter anderem ein Film von der Wildwasserwoche in Kärnten gezeigt.

 


1973                                                                                                                                      


Slalom- und Abfahrtsrennen 1973

Gleich zu Beginn der Saison 1973 beteiligte sich die noch kleine Wettkampfmannschaft über Ostern beim Slalom-Rennen in Irrel auf der Prüm. Wildwasserfahrer schätzen die schwierigen natürlichen Passagen der Irreler Wasserfällen. Tückische Walzen und verblockte Abfälle verlangen eine gute Fahrtechnik. Diesen mit Parcours meisterten die jungen Athleten erfolgreich mit Plätzen im Mittelfeld. Jörg Dücker erkämpfte sich schon einen 4.Platz im Kajak.

Ähnlich schwierig, aber auch sehr beliebt unter den Slalomartisten, war die Slalom-Strecke in Marburg auf einem Seitenkanal der Lahn. Dort gab es den kleinen „Eiskanal“ ähnlich wie in Augsburg mit künstlichen Einbauten. Auch dort war Jörg Dücker mit Platz fünf erfolgreich. 1973 waren die Slalom-Kajaks noch vier Meter lang, die Oberschiffe waren noch nicht flach, sondern sehr volumig. 10 Sekunden gab es zusätzlich zur Fahrzeit bei einer Tor-Stangenberührung.

Neben den Slalom-Rennen beteiligte sich auch fast das gesamte Wettkampf-Team an den Abfahrtsrennen in der näheren Umgebung. Die Wiehl, ein Nebenfluss der Agger, ist nur nach starken Regenfällen fahrbar. Für die Abfahrtsfahrer gab es aber aus dem Stausee für ein Wochenende im Frühjahr einen Wasserzuschuss. Schnelle Strömung, eingebaute Rutschen an zwei Steilwehren, verlangten von den Wettkämpfern ein sehr konzentriertes Paddeln mit ausgezeichneter Kondition. Das Jugend-Canadier-Team Willi Schumacher/Achim Metzdorf erreichte mit Platz vier einen Achtungserfolg. Elke Dücker im Kajak-Einer der weiblichen Jugend war mit dem sechsten Platz auch zufrieden.

Quelle: Ergebnislisten von 1973 und Zeitungsartikel Rheinische Post und WZ von 1973

Manfred Klug

25. Juni 2012

Slalom in Marburg

 

Artikel aus der Rheinischen Post, März 1973

1973 zog der MKC in das Bootshaus von der Weberei aus Langenfeld Becker & Bernhard ein. (Bis Anfang des Jahres 1973 war dort die Kanu-Abteilung des Schwimmvereins Langenfeld untergebracht, der „Vorläufer“ des KC Langenfeld.) Vor Virginia war dort die Gaststätte „Rheinlust“  an der Straßenseite zur Rheinuferstraße.

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Ute Dücker, Michael Wergen, Michael Odenthal

 


1974                                                                                                                                     


Schon in den 70er Jahren war der MKC oft bei Wettkämpfen vertreten und man begegnet bekannten Namen.

 


1980                                                                                                                                   


Verregnete Sommerferien im Juli 1980 führte zu super Wasserständen auf den Kleinflüssen im Bergischen

Erstbefahrung Monheimer Kanuten auf Wiembach und Galkhausener Bach

1980 waren ein Großteil der Sommerferien in unseren Breiten sehr stark verregnet. Ein Glück für die Kanuten! Die Wupper führte starkes Hochwasser (Pegel 250?) und fast täglich trainierten  die Schüler und Jugendlichen des MKCs in den wuchtigen Schwällen und Walzen hinter dem Reuschenberger Wehr bis hinunter nach Rheindorf.

 

Heiko Schömann in einer Walze

Nicht nur die Wupper, sondern auch sonst unbedeutende Bächlein führten Hochwasser. Erstbefahrungen gab es auf dem Wiembach und auf dem Galkhausener Bach durch MKC-Mitglieder.

Die Tour auf dem Wiembach führte von Dürscheid an Lützenkirchen und  Biesenbach vorbei nach Opladen.  Dort mündet er  bei Kilometer 6 in die Wupper. Es gab überall sehr enge Passagen und viele Strauch- und Baumhindernisse. Mühsam umtragen werden mussten die Vier-Meter-Kajaks am alten Freibad. Streckenlänge ca. acht Kilometer.

Die zweite Erstbefahrung führte zum Galkhausener Bach, der als Blockbach im Naturschutzgebiet Further Moor zwischen Langenfeld und Leichlingen entspringt, unterirdisch durch Langenfeld fließt.

 

An der Bachstraße in Langenfeld erblickt das Bächlein wieder Tageslicht und nennt sich nun Galkhausener Bach. Dort gibt es auch die erste Einstiegsmöglichkeit. Trotz des guten Wasserstandes war ein Wenden der Vier-Meter-Kajaks wie auch auf dem Wiembach kaum möglich. Teilweise schnurgerade – wie eine alte Römerstraße – fließt der Bach parallel zur B 8. Breiter wird das Gewässer bei der Einmündung des  Garather Bachs. Anschließend schlägt er einen 90-Grad-Haken und  schlängelt er sich unter der der B 8 durch Richtung Urdenbach,  nennt sich nun Urdenbacher Altrhein und mündet bei Stromkilometer 721 in Benrath in den Rhein. An der Straßenbrücke Urdenbach/Baumberg war der Bach auch damals schon stark zugewachsen. Die Teilnehmer waren aber 1980 alle noch sehr schlank, jung und gut durchtrainiert. Streckenlänge ca. 8 bis 9 Kilometer.

Beide beschriebenen Gewässer sind seit  einigen Jahren  aus Naturschutzgründen gesperrt. Wir könnten es ja noch einmal nachts bei Vollmond versuchen!

Manfred Klug

11. September 2012


1988                                                                                                                                       


Altes Bootshaus im Fabrikgelände neben dem Virginia in Hitdorf 1988

 

Beginn des Bootshausbaus an der Kapellenstraße

(Im Hintergrund der Container der Ruderer)

 

Abpaddeln bei Stromkilometer 707

 


1989                                                                                                                                       


Diese Zeichnung stammt von Uwe Spillner, der sich Gedanken zum Paddeln für Jedermann gemacht hat.

Berichte aus der MKC Zeitschrift "Plätte"

 


1990                                                                                                                                       


Bootshaus Kappellenstraße kurz nach dem Umzug 1990

 


1996


Fahrt an die Ardèche in den Osterferien

 

 


2004                                                                                                                                       


Kanurallye von Köln nach Düsseldorf, April 2004

Mehr als 400 Kanuten starteten am 25.4.04 bei der Kanu Rallye in Köln-Rodenkirchen. Ganz wenige Paddler beendeten ihre Fahrt beim Bronze-Ziel in Leverkusen. Die meisten Kajak- und Kanadierfahrer fuhren weiter Richtung Silber- und Goldabzeichen.
Alle diese Sportler mussten an der Kontrollstelle beim Monheimer-Kanu-Club vorbei. Die ersten tauchten gegen 12.30 auf und die letzten verließen gegen 14.45 Uhr den Bootssteg in Monheim. Den wenigsten Paddler war bewusst,dass sie den historischen Kölsch-Alt-Äquator an dieser Stelle überquerten.
Da in Monheim auch Strecken-Halbzeit war, nutzten viele die schöne Sandbucht in Monheim zu einer ausgiebigen Pause.

 

 


2005                                                                                                                                   


German Masters

 

 

Traditionelle Silvesterfahrt auf der Wupper beim Start in Wupperhof

 


2006                                                                                                                                    


 

 

Junioren Europameisterschaft

 

 


2007                                                                                                                                    


     

Bericht von einem Schnupperkurs beim MKC

 

 

 


 2009                                                                                                                                      


 

 


 

Letzte Aktualisierung: 26.10.2012 afo
(Artikel, Fotos von M. Klug)