Fronleichnams-Tour auf dem Mittelrhein von Bingen bis Boppard

31.05.2018

Sieben  MKC-Kanuten starten vom Binger Ruderclub (km 528,5 li.), nahe der Nahemündung,  um 12 Uhr ihre traditionelle Mittelrheintour von Bingen bis Boppard. 5 Seekajakfahrer und ein Kajakzweierteam durchquerten  bei einem guten Pegelstand zügig  das Binger Loch  und paddelten auf der rechtsrheinischen Seite bei angenehmen sommerlichen Temperaturen flussabwärts zum Ziel in Boppard.  Die Fahrroute für die Schifffahrt ist dort sehr beengt. Neben der Berufsschifffahrt sind an Feiertagen auch noch zusätzlich viele „Vergnügungsdampfer“  unterwegs.  

41 Flusskilometer lagen vor der Gruppe auf  dem landschaftlich schönsten Teil des Rheins. Vorerst hielt sich die Gruppe bei der schnelle Strömung nahe am Ufer, dabei orientierten sie sich an den roten und grünen Fahrwasser-Bojen. Unter dem Eindruck der phantastischen Landschaft stellte sich nach kurzer Zeit ein angenehmes entspanntes Gefühl beim Gleiten mit dem Kajak auf dem Strom ein. 

An trutzigen Burgen, grünen Weinhängen und malerische Ortschaften paddelten die Kanuten vorbei.

Burg Pfalzgrafenstein lud nach 17 Kilometern zur Pause ein. Nach weiteren 9 Flusskilometern passierte die Gruppe die berüchtigten Loreleyfelsen. Hinter der Loreley öffnet sich das enge Rheintal. Nach 5 Stunden, mit vielen Pausen, erreichte die vom Unwetter verschonte Gruppe Boppard (km 570) gegen 17.00 Uhr. Ausstieg links beim Bopparder Ruderclub.

Fahrtengruppe: Ralph Wiegand (Fahrtenleiter) Andrea Focke, Brigitte Mielke, Frank Gottwald, Reiner Mittmann, Martin Dingel, Manfred Klug

Manfred Klug

Seekajak und Canadier Workshop

28.04.2018

Sechs Mitglieder hatten sich zum 4. MKC Seekajak- und Canadier-Workshop am letzten Samstag angemeldet. Fünf erfahrene Kanuten hatten sich für einen Grundlagenkurs im Seekajak entschieden, das sechste wollte seine Technik im Zweier-Wandercanadier verbessern.

Lange Touren (ca. 50 km und mehr auf dem Rhein oder Binnenseegewässer) sind ideal für Langboote, ebenso mehrtätige Gepäckfahrten mit Zelt, Klamotten usw. Zweierkanadier mit mittlerer Luke sind ideal für Famlien mit 2  Kindern.

Je nach Körperlänge und Gewicht wurden den fünf Sportlern ein Seekajak von den beiden Übungsleitern Reiner Mittmann und Reinhard Löbbecke zugeteilt.

Die ersten vorsichtigen Paddelschläge mit  dem instabilen Sportgerät Seekajak übte man zwischen den Kribben auf dem Rhein (Stromkilometer 713,5).

Nach dem Wahlspruch „Kurz kurvt und Länge läuft“  gleiteten die bis zu 5,50 Meter langen Kanus auf dem Rhein mit perfekten Grundschlägen zunehmend sicherer im Kehrwasser und in der Strömung zügig vorwärts. Beim Wenden und Kursänderungen mit Kielbooten braucht man schon Geduld bis die Richtung stimmt. Sauberes Kanten ist Voraussetzung oder die richtige Handhabung mit dem Steuer am Heck.

Das Canadier-Team Andy und Manfred hantierten mit jeweils einem „halben“ Paddel. Schlagmann und Steuermann müssen sich immer gut abstimmen um Kurs zu halten.

Nach gut einer Stunde folgte dann die Gepäck-Wanderfahrt über 16 Kilometern auf dem Rhein von Monheim nach Himmelgeist. Sicher und entspannt erreichten die neun Teilnehmer das Ziel in Düsseldorf. Das nächste Ziel ist für einige Teilnehmer die 8-Brückenfahrt auf dem Rhein am 10.5. (Himmelfahrt).

Das Wetter spielte auch passend mit.

Erfolgreiche Teilnehmer Seekajak: Brigitte Mielke, Jens Mallwitz, Frank Gottwald, Andrea Focke, Sabine Lorenz
Zweier-Canadier: Andreas Hintemann
Fahrtenleiter: Manfred Klug, Reiner Mittmann, Reinhard Löbbecke

Manfred Klug

Osterfahrt an die Ardèche

Osterferien 2018

Auch in diesem Jahr ging es zu Ostern an die Ardèche. Insgesamt war dies das 18. Mal, dass der MKC zum Campingplatz La Digue unter Leitung von Fabienne fuhr. Dies wurde dann auch gebührend gefeiert.

Unsere Paddeltouren waren sehr schön, denn die Wasserstände waren so gut, so dass wir viele Abschnitte fahren konnten, die in den  letzten Jahren nicht möglich waren.

                 

Ein besonderer Dank gilt Fahrtenleiter Jörg und auch den Rettern, die die Gekenterten wieder aus dem Wasser zogen.

Andrea Focke

siehe auch Pressebericht

Vereinsanpaddeln bei Minusgraden

18.03.2018

Am Sonntag, den 18.3.2018 lud unser Wanderwart Jörg Dücker zum Anpaddeln ein.

Das Wetter spielte dieses Jahr leider nicht so richtig mit. Doch trotz der eisigen Temperaturen und der Schneeflocken am frühen Morgen, trafen sich 12 Kanuten am Bootshaus. Dem Wetter entsprechend wurde die kürzere Strecke auf dem Rhein von Rheindorf bis zum Bootshaus gepaddelt. Pünktlich zum Paddeln kam dann sogar noch die Sonne heraus und so hat die Tour allen Beteiligten viel Spaß gemacht.



                          

 

Am Bootshaus angekommen setzten sich alle Kanuten zum Ausklang der Paddeltour gemütlich zusammen, tranken heißen Kaffee und aßen leckeren Kuchen. Dazu gab es die Reibekuchen, die Frank Breuer für den Trödelmarkt für Boote und Zubehör, der am Vortag in unserem Vereinshaus stattgefunden hat, gebraten hat.

Alles in allem war es ein schöner Tag und alle freuen sich auf die kommende Paddelsaison.

Beate Liedtke