Lichterfahrt und Feier zu 45 Jahren MKC

3.11.2017

Am Freitag starteten wir wie immer Anfang November zu unserer Lichterfahrt mit beleuchteten Booten von Wiesdorf bis zum Bootshaus in Monheim. Das Wetter spielte erfreulicherweise mit und wir hatten keinen Wind sondern konnten bei recht angenehme Temperaturen paddeln.
Wir genossen dabei die schöne Stimmung auf dem Rhein im Abendlicht und bei einsetzender Dunkelheit.

Nach der Ankunft im Bootshaus feierten wir gemeinsam 45 Jahre MKC bei belegten Brötchen und extra für uns angefertigtem Weckmann.
Dabei erzählten die langjährigen Mitglieder von den Erlebnissen aus vergangenen Zeiten.

 

Andrea Focke

Traditionelle MKC-Herbstwanderung

am 1.11.2017

auf dem Neandertaler-Rundwanderweg

 

Auch in diesem Jahr  versammelten sich 10 Teilnehmer um 10.30 Uhr am Parkplatz Winkelsmühler Weg in Erkrath. "Wanderwart" Martin Dingel hatte diesmal zum Neandertaler-Rundweg eingeladen. Die Wanderung über 12 Kilometer führte durch  den herbstlichen Laubwald  des Bergischen Landes mit einigen Steigungen und entlang an der Düssel vorbei am Neandertal-Museum und steinzeitlichen Wildgehegen (Auerochsen, Wisente, Tarpane).

Nach ca. drei Stunden war es Zeit für eine Pause  und stärkende Mahlzeit. Die Gaststätte „Im kühlen Grunde“ lud zum Genießen und  zum Erholen ein.  

Gegen 16.00 Uhr gelangten die Wanderer wieder zu Ausgangspunkt zurück. Phantastisch schöner Sonnenschein war der ständige Begleiter.

Auch diesmal organsierte Martin Dingel  - wie in den Jahren zuvor – wieder eine abwechslungsreiche und interessante Wanderstrecke.

 

 Foto: Ekkehard Arnold

 

Manfred Klug

MKC feiert sein 45-jähriges Bestehen

Oktober 2017

Am 3. November feiert der Verein seinen 45ten Geburtstag mit der traditionellen Lichterfahrt. Dabei schmücken die Kanuten sich selbst und ihre Boote mit Lichterketten und paddeln bei Anbruch der Dunkelheit von Wiesdorf bis zum Bootshaus.

Der MKC wurde am 20. Oktober 1972 gegründet und hat aus dieser Anfangszeit bis heute einige langjährige Mitglieder, wie Manfred Klug und Paul Thönes, die den Verein mit gegründet haben und immer noch aktiv paddeln. Helmut Dücker war damals der 1.Vorsitzende des Vereins. Sein Sohn Jörg Dücker, der damals Slalom- Wettkampf fuhr,  ist der jetzige Wanderwart des Vereins. Sven Rottenberger, der heutige 1.Vorsitzende des Vereins, war damals als junger Slalom- Wettkämpfer auch schon mit dabei.

Slalomrennen in Marburg, 1973

Sommerliche Herbsttage auf dem landschaftlich schönsten Teil des Rheins von Bingen bis Rolandseck

15./16. Oktober 2017

Eigentlich haben wir schon auf der Hinfahrt mit dem Reiner-Bus nach Bingen einen sonnigen Morgen erwartet. Doch es kam anders. Der Nebel liegt schwer auf den Höhen des Hunsrücks.

An  der Einstiegsstelle beim Ruderclub Bingen (km 528,5 li.) nahe der Nahemündung, ist das rechte Rheinufer durch eine dichte Nebelwand nicht mehr zu erkennen.

111 Stromkilometer liegen vor uns, die wir in zwei Etappen bewältigen wollen. 49 Kilometer bis Spay, Übernachtung, und am 16.10. 62 Kilometer bis Rolandseck.

Diesmal gibt es nur kleines Gepäck, das in unsere acht Seekajaks verstaut werden muss.  So sind wir auch, wie geplant, gegen 12.00 Uhr startklar. Die Temperaturen liegen noch bei ca. 10 Grad, daher ist das Anziehen der Paddeljacke ratsam. Als wir mit unseren Kajaks - wie im Flussführer empfohlen -  zur Überfahrt auf die rechte Rheinseite ansetzen, zeigt sich in diesem Moment auch der Nebel einsichtig und klettert, zwar in Zeitlupe, langsam an den Weinhängen des Taunus und des Hunsrücks hoch.

Bedingt durch das Bingerloch ist die Fahrroute für die Schifffahrt sehr beengt. An dieser Stelle überquerte der Strom ein Quarzit-Riff, von dem nach einer Sprengung im 17. Jahrhundert noch drei Felsen im Strom geblieben sind. Unserem Vater Rhein ist es eben nicht gelungen, alles was sich ihm in den Weg stellte auf seine Reise von den Alpen bis zur Nordsee wegzuspülen.

Wir halten uns mit unseren Kajaks in der schnellen Strömung vorerst nahe am Ufer, dabei orientieren wir uns an den roten und grünen Fahrwasser-Bojen.

Unter dem Eindruck der phantastischen Landschaft stellt sich nach kurzer Zeit ein angenehmes entspanntes Gefühl beim Gleiten mit dem Kajak auf dem Strom ein.